Thriller | 2007
Regie: Bruce A. Evans
Darsteller: Kevin Costner, Demi Moore, Danke Cook, William Hurt u.a.
Laufzeit: 121 Minuten
Der erfolgreiche Geschäftsmann Earl Brooks (Kevin Costner) führt ein beachtliches Leben in der Oberschicht. Er ist seit vielen Jahren mit seiner Frau Emma (Marg Helgenberger) verheiratet, die Tochter Jane (Danielle Panabaker) geht auf ein Elite-College. Es sieht also alles nach einem harmonischen und perfekten Familienleben aus, doch der Schein trügt: Earl hat eine gespaltene Persönlichkeit und ist ein gefährlicher Serienkiller. Durch eine Therapie bei den anonymen Alkoholikern hat er seine „Sucht” eigentlich im Griff, doch als sein alter Ego Marshall (William Hurt) wieder auftaucht wird Earl rückfällig. Er begeht einen Doppelmord an einem jungen Pärchen, und obwohl Earl bei seinen Morden steht’s sehr vorsichtig ist und keine Spuren hinterlässt, wird er diesmal von dem Hobbyfotografen „Mr. Smith” (Dane Cook) beobachtet und fotografiert. Earl hat nun also nicht nur die junge Ermittlerin Tracy Atwood (Demi Morre) auf den Fersen sondern wird auch noch vom Zeugen Mr. Smith erpresst: Dieser möchte nämlich lernen, wie man Menschen tötet.
Die Handlung in Mr. Brooks wirkt auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich, doch Bruce A. Evans schafft es daraus eine spannende Geschichte zu erzählen. Vor allem das Zusammenspiel zwischen William Hurt und Kevin Costner ist sehr amüsant und bereichert den Film. Leider überzeugt Dane Cook als Mr. Smith nicht, seine Ambitionen „das Töten zu lernen“ wirken unglaubwürdig. Auch Demi Moore hat schon wesentlich bessere Leistungen gezeigt. Trotzdem, Mr. Brooks kann mit spannende Wendungen und Schrecksekunden aufwarten und spätestens bei der perfekten Platzierung des Scores Vicious Tradition von The Veils fügt sich alles stimmig zusammen.


